Mehr grüne Vorgärten – weniger Steine und Schotter

In der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 9. Juli gab es eine ausführliche Diskussion über Steine und Schotter in Vorgärten.

Kein gutes Beispiel für öffentliches Grün
Kein gutes Beispiel für öffentliches Grün

Ausgangspunkt der Debatte war ein Antrag der CDU und ein Bürgerantrag.

 

Paul Breloh (FDP) machte in der Debatte darauf aufmerksam, dass das Thema Schotter und Steine im Straßenbild nicht nur die Vorgärten betrifft, sondern auch öffentliches Grün in unseren Ortschaften. Vor einigen Jahren habe die Verwaltung öffentliche Flächen, vor allem Baumscheiben und kleine Grünflächen geschottert. Beispiele seien auch im näheren Bereich des Rathauses zu besichtigen. Um ein Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für gute Gestaltung zu fördern, müsse die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen.

 

Der Gemeindeentwicklungsausschuss hat einstimmig beschlossen,

  •  dass in zukünftig aufgestellten Bebauungsplänen die Begrünung von nicht durch bauliche Anlagen genutzte Grundstücksflächen grundsätzlich zu begrünen sind, soweit dem andere Erfordernisse der Planung dem nicht entgegenstehen und
  • die Verwaltung beauftragt, vorzeigbare Beispiele für die Begrünung von Vorgärten vorzustellen.

Die FDP hat aber den Antrag der FW abgelehnt, die für künftige Bebauungspläne vorgesehene Regelung nach Möglichkeit auch auf bestehende Bebauungspläne anzuwenden. Paul Breloh weist darauf hin, dass das angestrebte Ziel nicht durch bürokratische und unzumutbare Reglementierungen angestrebt werden sollte, sondern durch Überzeugungsarbeit und gute Beispiele.