Alfterer Liberale fordern Prüfung von Alternativen für Sanierung des Hauptschulgebäudes in Oedekoven

 

 

Die FDP Fraktion stellt Antrag mit Alternativen zur Sanierung des Hauptschulgebäudes.

 

Die überwiegende Mehrheit des Gemeinderates möchte in Alfter eine weiterführende Schule errichten. Nach 2012 ist erneut im Februar dieses Jahres der Versuch, einen Teilstandort der Gesamtschule Rheinbach in Alfter zu errichten, gescheitert. FDP Vorsitzende Miriam Clemens kritisiert, dass die Verwaltung weiterhin starr an der Sanierung des Gebäudes fest hält.

 

 Die vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen können die speziellen Anforderungen einer möglichen künftigen schulischen Nutzung nicht berücksichtigen, da die Art einer künftigen schulischen Nutzung derzeit noch nicht erkennbar sei. Ebenfalls würden bei den vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen nicht die speziellen Anforderungen der derzeitigen Nutzer berücksichtigt, um die Option einer schulischen Nutzung weiterhin offen zu halten, so Clemens weiter.

 

Die Fraktion der Freien Demokraten werde daher in der Sitzung des Haupt- und Finanzauschusses am 25. Juni einen Antrag stellen, kostengünstigere Alternativen für die Sanierung des Gebäudes zu prüfen, teilt Fraktionsvorsitzender Albert Wulff mit.

 

Der Antrag der Liberalen enthält die Forderung für die OGS Oedekoven sowie für die AWO KiTa neue Räumlichkeiten zu errichten. Dies hätte die Vorteile, dass der laufende Betrieb der derzeitigen Nutzer nicht durch den Baubetrieb beeinträchtigt werde und dass die neuen Gebäude ganz auf die Nutzer abgestimmt werden, so Wulff. Außerdem sei zu bedenken, dass im Falle einer schulischen Nutzung des Hauptschulgebäudes, Neubauten für die OGS Oedekoven und die AWO-Kita ohnehin erforderlich seien.

 

Weiter führt der Fraktionsvorsitzende aus, dass die Kosten der Neubauten die Sanierungskosten voraussichtlichen nicht überschreiten dürften. Dies sei mit Blick auf den Gemeindehaushalt aus ökonomischer Sicht ein wichtiger Gesichtspunkt. Darüber hinaus würden für das alte Schulgebäude und eine mögliche künftige schulische Nutzung alle Optionen offen bleiben.